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Indianageflüster

Band

Berlin, Hamburg, München – so beginnen die meisten Biographien, in denen die jeweiligen Autoren sich besonders viel Mühe machen möchten, um diesen „zeitgeistigen und urbanen Anspruch“ in der Musik mit einem lokalen Kolorit zu unterstreichen – oftmals vergebens. Fangen wir diese Biographie also ehrlich an, ohne Aufschneidereien und ohne falsche Referenzen - willkommen bei INDIANAGEFLÜSTER, einer ganz normalen Band mit ihrer ganz eigenen Freakshow!

„Herzlich willkommen zu meiner Freakshow“

Emmelshausen, Boppard, Kastellaun – drei Orte im Hunsrück, die nicht gerade für überbordende musikalische Kreativität stehen. Den ersten kennt höchstens der betagte Atemwegserkrankte als Luftkurort, den zweiten hat gesehen, wer mit dem Bötchen eine Tour durchs Rheintal machte, und den dritten hat man vielleicht schon mal gehört, weil dort jährlich Deutschlands größter Technorave stattfindet. Aber eine eigenständige Szene oder gar eine Keimzelle für künstlerische, musikalische Innovation? Die fünf Jungs von INDIANAGEFLÜSTER haben gerade wegen des Umstandes, zu keiner musikalischen Szene zu gehören, einen komplett eigenen Sound entwickelt, den man in Deutschland so noch nicht gehört hat. Darin mixen sie Rapmusik mit Indie-Rock, satten Grooves und einem in diesem Kontext wirklich außergewöhnlichen klassischen Element: dem Cello.

„Ich schwöre ich hatte nie vor so zu sein“

„Dass wir eine so ungewöhnliche Besetzung haben – gerade im Bereich der Rapmusik – ist der Situation geschuldet, dass wir einfach nach Gleichgesinnten gesucht haben, mit denen man zusammen etwas machen kann“, sagt Schlagzeuger Josh Heitzer. „Wenn einer sein Instrument – egal welches – gut beherrschen kann, warum nicht? Daher haben wir genommen, was es gab“, lacht er, und erklärt damit auch, wie es zu Luca Gilles und seinem Cello kam. „Er war eben von Anfang an dabei, noch bevor wir überhaupt einen Bassisten oder Gitarristen hatten.“ Dennoch ist Luca alles andere als eine Zufälligkeit im Kosmos von INDIANAGEFLÜSTER, sondern trägt mit seinem Instrument viel zu dem einzigartigen Sound der Band bei.

„Es kommt mir vor wie ein Déjà-vu“

Als sich die Band, die neben Josh Heitzer und Luca Gilles noch aus Gitarrist Malte Pink, Basser Max Berres und Rapper Johannes „Jojo“ Gauch besteht, erst einmal gefunden hatte, schälte sich ihre besondere Klangästhetik recht schnell heraus. „Unsere persönlichen Einflüsse sind eben auch sehr vielseitig“, so Max. „Natürlich hören wir aktuellen Rap, aber wir sind ebenso beeinflusst durch einiges, was aus den Bereichen Rock, Pop, Metalcore oder auch der klassischen Musik stammt.“ Doch wer den Songs von INDIANAGEFLÜSTER lauscht, wird schnell darauf kommen, dass neben so augenscheinlichen Vorbildern aus Deutschland, wie z.B. Casper oder Fabian Römer, gerade auch Bands wie Rage Against The Machine für die breitspurigen, manchmal unisono von Bass, Gitarre und Cello gespielten Grooves durchaus Pate gestanden haben. Zwar nicht als Vorbild, aber eben doch als spürbare Inspiration, wodurch die Band mit ihrem Soundgewand dem Hörer auch direkt ein vertrautes Gefühl vermittelt. Vertraut aber dennoch unbekannt, fast wie ein Déjà-vu, nur frischer!

„Ein schwindelerregendes Schwebegefühl“

Gekoppelt mit den toughen und druckvoll herausgeschossenen Texten von Jojo ergibt sich daraus eine explosive Mischung, die gerade in der Live-Situation mächtig mitzureißen weiß. Das überzeugte auch schon die Jurys zahlreicher Nachwuchs-Bandwettbewerbe. Innerhalb ihres kurzen Bestehens gewannen sie unter 1.500 Mitbewerbern den SPH Bandcontest in Montabaur, waren einer von drei Gewinnern beim Rockbuster Contest, wurden zum Bundespreisträger der Wettbewerbe der Berliner Festspiele ernannt und belegten die Spitzenposition beim vom WDR ausgerichteten Wettstreit „Planet Rock“, was wiederum zu einem Auftritt beim „Rockpalast“ führte, inklusive TV-Aufzeichnung.

„Ich bin zwei Personen in einer, obwohl ich keinen Plan habe wieso“

All diese Erfahrungen nennt Josh „eine gute Schule und eine schöne Bestätigung, aber wir wollen mit diesen Contests dennoch erst mal aufhören.“
Zu Recht, denn mit ihrer überzeugenden Eigenständigkeit sind INDIANAGEFLÜSTER fähig, sich nachhaltig in der deutschen Musikszene zu platzieren und etablieren. Und zwar als eine Band, die ihren ganz eigenen Weg geht. Zumal sie sich mit ihren durchdachten, oft auch sozialkritisch gefärbten Texten durchaus breiteres Gehör verdient hat. Jojo ist nicht nur stimmlich ein Wortakrobat, sondern versteht es zudem, pointierte Worte für jeden privaten und gesellschaftlichen Kontext zu finden und auf den Punkt zu reimen. Darin muss er sich keineswegs hinter anderen Rappern der deutschen Szene verstecken: „Ja klar, der Vergleich mit Casper kommt natürlich immer wieder“, sagt Josh. „Er liegt ja auch nahe, zumal Jojo auch so eine leicht raspelige, raue Stimme hat. Natürlich mögen wir Casper – aber letztlich ist das, was wir machen, dann doch noch mal etwas ganz anderes.“Eben eine gesunde Mischung aus der Vielzahl der Dinge, die einen als Musiker bewegen, mitnehmen und inspirieren und schließlich dorthin führen, wohin man als Individuum in einer solchen Band, in der jeder seinen eigenen Anteil einbringt, am Ende dann auch ankommt: nämlich ganz bei sich selbst.

„Ich glaub ich bin ein bisschen schizophren“

Man höre nur einen Track wie „Freakshow“, bei dem Drums und Bass eine treibende Basis bilden, die Gitarre melodisch-perkussiv darüber singt und das Cello für die kantigen Staccato- Details verantwortlich ist. Dazu ein Text, der mit großem Wortwitz bei gleichzeitiger Schärfe die Andersartigkeit des Individuums abfeiert. Oder der geradezu lieblich beginnende Song „Hi Bitch“, der sich mit den Gruppenzwängen von Jugendlichen auf prägnante Weise auseinandersetzt und sich im weiteren Verlauf mit einer orchestralen Intensität steigert.

„Also bete, dass ich nie vor deinem Kinderzimmer steh“

Das Jahr 2017 werden INDIANAGEFLÜSTER erst mal weiter dazu nutzen, am 14.07.2017 ihre erste 5-Track-EP „Stille Post“ zu veröffentlichen und möglichst viele Bühnen mit ihrem vielschichtigen Sound zu bereichern. Als erste Single daraus ist eben besagter Song „Freakshow“ geplant, zu dem die Band auch ein Video gemacht hat und dem weitere Songs und Videos dann folgen sollen.

Derweil schreiben sie weiter am ersten abendfüllenden Album, welches für 2018 geplant ist. Doch wie schon in den Anfangstagen der Band, so soll auch hier alles organisch wachsen: „Wir sind noch jung, wir haben keine Eile“, sagt Malte. „Lieber ein richtig geiles Album später machen, als eines, das sich im Nachhinein als Schnellschuss erweist.“

Das Ziel ist klar vor Augen: „Spielen, die Leute begeistern, gute Songs machen und weiter spielen und als Band wachsen, das ist uns definitiv am wichtigsten.“ Fragen nach dem Ursprung zu dem ungewöhnlichen Bandnamen – INDIANAGEFLÜSTER - beantwortet die Band übrigens nur in einem persönlichen Gespräch. Wer hier mehr erfahren möchte, muss sich bitte um ein Interview bemühen. Ansonsten kann ja jeder einfach schreiben „der Name passt zur Musik“ – isso!!

Live

Datum Stadt Location Land
19.07.18 - 22.07.18 Bochum Bochum Total Germany  
25.07.18 Stuttgart Henkersfest Germany  
10.08.18 Koblenz Rhein in Flammen Germany  
11.08.18 Maisborn Open Air Festival Germany  
18.08.18 Worms Jazz and Joy Germany Tickets
24.08.18 Odenthal Thalfahrt Festival Germany  
25.08.18 Limmerborn Lindo Festival Germany Tickets

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